Ev. Friedhof Oestrich

Hinweis zu öffentlichen Bekanntmachungen der Friedhofsverwaltung:

Öffentliche Bekanntmachungen oder Aufforderungen erfolgen im vollen Wortlaut durch Anschlag an der Bekanntmachungstafel der Friedhofsträgerin auf dem Friedhof in Iserlohn-Oestrich, An der Stennert, für die Dauer von einer Woche. Am ersten Tag des Anschlags wird im Internet auf der Homepage der Ev. Kirchengemeinde Oestrich

www.ev-kirchengemeinde-oestrich-droeschede.de


auf den Anschlag hingewiesen. Mit diesem Hinweis beginnt die Bekanntmachungsfrist von einer Woche. Mit Ablauf der Bekanntmachungsfrist ist die Veröffentlichung vollzogen.


Bestattungskultur

Menschen sehnen sich nach mehr Nähe

Die evangelische Kirche hat alle 22 Friedhöfe des Kirchenkreises unter die Lupe genommen und will nicht nur die Wirtschaftlichkeit verbessern, sondern auch inhaltlich Einiges verändern.

„Brüder, wir wollen euch über die Verstorbenen nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht trauert wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Wenn Jesus – und das ist unser Glaube – gestorben und auferstanden ist, dann wird Gott durch Jesus auch die Verstorbenen zusammen mit ihm zur Herrlichkeit führen.”

Tod, Trauer und Abschied haben die Menschen zu allen Zeiten beschäftigt. Und so wie der Apostel Paulus hier in seinem ersten Brief an die Thessaloniker geschrieben hat, haben schon die christlichen Urgemeinden vor fast 2000 Jahren festgelegt, wie sie mit diesen Themen umgehen wollen.

Bemerkenswert ist aber, dass gerade in unserem christlichen Kulturkreis mit einer solchen Tradition und einer solch trostspendenden und hoffnungsvollen Grundhaltung Tod und Abschied so sehr tabuisiert wurden.

Während früher die Toten zu Hause aufgebart wurden, und die Angehörigen sich über Tage in nächster Nähe zu dem Leichnam verabschieden konnten, lässt man Gestorbene heute so schnell und so geräuschlos wie möglich verschwinden. Mit den Gründen für die Verdrängung von traditionellen Abschiedsriten oder bewusster Trauerbewältigung lassen sich wohl ganze Bücher füllen. Fest steht aber, dass sich dieser Trend inzwischen umgekehrt hat und sich die Menschen wieder verstärkt danach sehnen, Abschied zu nehmen und einen Ort zu haben, an dem sie einen Toten bewusst betrauern können.

In den Gemeinden schießen Trauercafés oder Hospiz-Gruppen aus dem Boden wie Pilze. Neue Selbsthilfegruppen werden gegründet, die als Anlaufstelle für hinterbliebene Kinder oder für Ehepartner von Suizidopfern dienen. Trauer und Abschied sind sogar zu einem Gesundheitsthema geworden, an dem die Krankenkassen Interesse haben, seit Studien belegen, dass verdrängte Trauer zu psychischen Schäden führen kann, die dann wieder teuer behandelt werden müssen. Auch in der Bestattungskultur wird die Bewegung zu mehr Nähe zum Leichnam und zu einem bewußteren Abschied immer deutlicher.

Schon im äußeren Erscheinungsbild, bei der Gestaltung der Gräber und Grabmale, soll hier der christliche Glaube sichtbar werden. Eine Anonymität wie in Friedwäldern oder auf anonymen Urnen-flächen soll es nicht geben. Um der steigenden Nachfrage nach Urnenbestattungen Rechnung zu tragen, gibt es stattdessen immer mehr Gemeinschaftsurnenfelder, die mit Namensschildern versehen eine Anlaufstelle für trauernde Angehörige bieten. „Die Menschen brauchen einen Ort zum Trauern und zum Abschiednehmen”.

Gemeindebüro

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Frau Sylke Girschewski

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Unser aktueller Gemeindebrief

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